1März

FIP bei der Katze

admin Katze

Die FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) ist eine von Coronaviren verursachte Infektionskrankheit, die nur Katzen befällt. Das Coronavirus selbst ist harmlos, erst wenn es zum FIP-Virus mutiert, bricht die Krankheit aus. Die Zeit zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch kann mehrere Monate oder gar Jahre betragen. Die Krankheit verläuft in der Regel tödlich.

Bei Freigängern und Katzen, die in großen Gruppen leben, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese mit dem Coronavirus in Kontakt geraten. Diese Infektion ist vorläufig kein Grund zur Sorge, erst wenn sich das für Mutationen empfängliche Virus zum FIP-Virus verändert, kommt es zum Ausbruch der Krankheit. Äußere Einflüsse wie Stress, Besitzerwechsel, Tierarztbesuch oder Umzug können eine Mutation begünstigen, da diese das Immunsystem schwächen. Infolge der Erkrankung kommt es zur massenhaften Vermehrung des Virus und die ersten Symptome werden sichtbar.

Je nach Art der Symptome unterscheidet man zwischen der “trockenen” und der “feuchten bzw. nassen” Verlaufsform. Die ersten Symptome bei beiden Verlaufsformen sind Appetitlosigkeit und daraus resultierende Gewichtabnahme sowie Fieber unbekannter Ursache. Die Katze befindet sich in einem schlechten Allgemeinzustand und wirkt apathisch. Teilweise vergrößert sich der Bauchbereich, auch Gelbsucht kann auftreten. Bei vielen Katzen arbeitet das Verdauungssystem nicht mehr richtig. Bei der “nassen” Verlaufsform kommen zudem noch große Mengen zähflüssig-gelblicher Flüssigkeit in der Bauch – oder Brusthöhle hinzu. Diese Wasseransammlungen sind im fortgeschrittenen Stadium auch äußerlich sichtbar.

Bei Verdacht auf FIP sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser wird dem Tier Blut abnehmen und ein großes Blutbild erstellen. Anhand der Antikörperkonzentration im Blut lässt sich feststellen, ob es sich um eine Erkrankung mit mutierten Coronaviren handelt. Jedoch ist diese Methode der Diagnostik nicht vollkommen sicher. Da FIP nicht heilbar ist und eine Therapie dem Tier nur weitere Qualen bereitet, sollte die baldmöglichste Einschläferung der Katze in Erwägung gezogen werden. Wird eine Infektion mit FIP festgestellt, bevor die ersten Symptome auftreten, kann der Ausbruch verhindert werden.

Seit 1993 existiert ein Impfstoff gegen FIP, welcher in der 16. und 20. Lebenswoche verabreicht wird. Diese Impfung macht jedoch nur Sinn, wenn die Katze vorher noch nie mit Coronaviren in Berührung kam. Da Stress der Hauptauslöser für FIP ist, sollte man dem Tier ein möglichst stressfreies und ruhiges Leben ermöglichen.

22Februar

Katzenschnupfen

admin Katze

Der Katzenschnupfen ist eine schwere Erkrankung, welche nicht verharmlost und unterschätzt werden darf. Die vorwiegend durch verschiedenartige Virenstämme hervorgerufene Krankheit ist übertragbar und befällt die oberen Atemwege, die Lunge, das Nervensystem sowie die Schleimhäute des Tieres. Die auftretenden Symptome weichen in Abhängigkeit vom Virentyp voneinander ab, beeinträchtigen das Allgemeinbefinden beim späteren unbehandeltem Verlauf sowie die Überlebensfähigkeit der Katze ganz entscheidend, sodass der Katzenschnupfen zum Tode führt.
Die beste Behandlung dieser lebensbedrohlichen Infektion ist die vorbeugende Maßnahme durch spezielle Immunseren in Form einer Schutzimpfung, die als passive Immunisierung bezeichnet wird.
Zu Beginn der Erkrankung leiden die betroffenen Tiere unter entzündlichen Prozessen der Augen, insbesondere der Bindehäute, niesen ab und an. Einige Tage später, wenn sich die Erreger manifestiert haben, entstehen Verklebungen der Augen sowie eitrige Absonderungen aus der Nase, die hoch ansteckend sind. Im weiteren Verlauf können die Katzen kaum noch fressen, weil die Zunge schmerzhaft beeinträchtigt ist. Sie verhungern langsam und können sich auf Grund des eingeschränkten Sehens nur schlecht orientieren.
Zum körperlichen Verfall trägt die eingeschränkte Atemfähigkeit ein, sodass sich die Tiere sich kaum noch bewegen und rasselnd atmen. Starker Speichelfluss, eine Lungenentzündung, Zerstörungen von Hautgewebe insbesondere an den Nasenflügeln sowie Störungen der nervalen Reizleitung, welche zu einem lahmen Gang und Bewegungsunfähigkeit führen, verstärken das Leiden das Tieres, bis es an Kraftlosigkeit verendet.
Ein erfolgreiche Behandlung ist nur dann möglich, wenn unter den unterschiedlichen Erregerformen mittels mikrobieller Untersuchung von Blut der eindeutige Virenstamm ermittelt wurde. Nun werden gezielt Medikamente eingesetzt. Je eher die Therapie beginnt, desto günstiger sind die Heilungschancen. Grundsätzlich verwenden Tierärzte gegen Katzenschnupfen ein sogenanntes Breitband-Antibiotikum, welches in seiner Dosierung auf die Schwere der Krankheitsbilder abgestimmt wird. Dieses Antibiotikum kann sowohl oral, mit dem Futter oder über die Blutgefäße verabreicht werden. Die erste Variante ist dann geeignet, wenn die Katze noch nicht so geschwächt und beeinträchtigt ist, dass sie ein ausreichendes Fressverhalten zeigt. Wenn dies nicht mehr möglich ist, bekommt sie die Antibiotika über eine Infusion. Diese enthält ebenfalls Flüssigkeit und kreislaufstärkende Substanzen wie Glukose.
Darüber hinaus werden Arzneistoffe eingesetzt, welche die Immunabwehr stärken. Eine entsprechende Pflege des erkrankten Tieres unterstützt den Heilungsprozess.
Die Erkrankung selbst und die aufwendige und nicht immer erfolgreiche Therapie können vermieden werden, wenn eine vorbeugende Schutzimpfung erfolgt.

15Februar

FeLV – Katzenleukose

admin Katze

Die Katzenleukämie oder Leukose ist eine sehr schwerwiegende und häufig auftretende Erkrankung der Katze. Die Infektionskrankheit wird durch das feline Leukämievirus verursacht. Dieser Retrovirus ist bei Katzen weltweit verbreitet.

Der katzenspezifische Virus wird über alle Köperflüssigkeiten des Tieres auf die Artgenossen übertragen. Auch über verunreinigte Gegenstände, wie beispielsweise Futternäpfe kann eine Infektion erfolgen. Die Inkubationszeit von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch kann Monate bis Jahre betragen. Häufig endet die Krankheit tödlich, dennoch gibt es auch Katzen, die nach einer Infektion noch lange am Leben bleiben.

Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr sollten infizierte Katzen auf jeden Fall von gesunden Artgenossen getrennt werden. Die Katzenleukämie ist sowohl in ländlichen Gegenden, wie auch in der Großstadt zu finden. Auch Hauskatzen ohne Freigang können infiziert sein.

Die Symptome von FeLV sind äußerst vielschichtig. Häufig wird im Kot Blut entdeckt. Auch Durchfall, Appetitlosigkeit und geschwollene Lymphknoten gehören zum Krankheitsspektrum. Oftmals haben die erkrankten Tiere starken Durst und Atembeschwerden. Bei fortgeschrittener Krankheit können auch Tumore und ein stark verändertes Blutbild auftreten.

Durch zwei unterschiedliche Bluttests kann die Katzenleukose diagnostiziert werden. Diese Tests heißen ELISA-Test und IFA-Test. Sie zielen beide darauf ab, ein spezielles Protein des Leukosevirus zu erkennen.

Die beiden Tests unterscheiden sich darin, dass sie in unterschiedlichen Krankheitsstadien durchgeführt werden. Der ELISA-Test findet dann Anwendung, wenn die infizierte Katze noch eigene Abwehrkräfte hat und die Knochen von der Krankheit noch nicht angegriffen sind. Der IFA-Test kann die Krankheit im fortgeschrittenen Stadium nachweisen. Bei den beiden Tests können die Ergebnisse voneinander abweichen.

Die beste Therapie bei FeLV ist die Prophylaxe, denn eine einmal infizierte Katze ist nicht mehr heilbar. Zwar gibt es diverse Chemotherapien, diese können die Erkrankung jedoch lediglich stoppen oder lindern.

Zur Vorbeugung gibt es für gesunde Katzen Impfungen. Bereits junge Tiere sollten daher getestet und bei einem negativen Befund sofort geimpft werden. Die Impfung erfolgt bei jungen Kätzchen anfangs zweimal in kürzerem Abstand und anschließend einmal jährlich bei der ausgewachsenen Katze. Diese jährliche Auffrischungsimpfung wird Booster-Impfung genannt.

Definition

Von Felinem Diabetes mellius (Katzendiabetes) wird gesprochen, wenn bei einer Katze ein absoluter oder relativer Insulinmangel auf Grund einer organischen Fehlfunktion diagnostiziert wird.
Auslöser ist eine geminderte Insulinproduktion in den Langhansschen Inseln, einem Teil der Bauchspeicheldrüse. Der veränderte Insulinspiegel im Blut führt zu einem gestörten Stoffwechsel und einem daraus resultierenden erhöhten Blutzuckerwert.
Auch bei Katzen wird zwischen dem insulinabhängigen primären Diabetes mellitus (Typ I + II), der auf Grund einer angeborenen Schwäche der Bauchspeicheldrüse oder ihrer Überbeanspruchung ausbricht, und dem sekundären Diabetes mellitus (Typ III), der durch eine vorangegangene Erkrankung ausgelöst wird, unterschieden. Eine Besonderheit bei Katzen ist die sogenannte Transiente Hyperglykämie (Stresshyperglykämie), die eine Reaktion des Tieres auf extreme Stresssituationen ist. Der erhöhte Blutzucker ist in diesem Fall ein vorübergehendes Phänomen, das abklingt, sobald die Stresssituation für die Katze vorbei ist.

Ursache

Äußere Umstände sowie genetische Vorbelastung gelten als häufigste Ursache des Felinen Diabetes mellitus. Der exakte Entstehungsprozess ist bislang noch nicht geklärt, aber Risikofaktoren wie eine schlechte Ernährung, Bewegungsmangel und starkes Übergewicht, aber auch die Einnahme von Medikamenten führen häufig zur Ausbildung eines Typ II Diabetes. Im Falle eines Typ I Diabetes ist oftmals eine vorausgegangene Autoimmunerkrankung, bei der sich die körpereigenen Abwehrzellen gegen die Bauchspeicheldrüse richten, Ursache für die irreparablen Schäden der Langhansschen Inseln.

Symptome und Diagnose

Aufmerksam sollten Tierhalter werden, wenn ihre Katze übermäßig viel trinkt und auffällig oft Urin absetzt. Verstärkter Hunger mit gleichzeitigem Gewichtsverlust ist ebenfalls ein Indiz für einen veränderten Blutzuckerhaushalt bedingt durch Insulinmangel. Eindeutigen Aufschluss darüber können nur Blutzuckertests und Urinuntersuchungen. Da ein erhöhter Blutzucker auch auf die Stresshyperglykämie zurückzuführen sein kann, ist vor allem der Langzeitwert von Bedeutung. Ergeben diese Untersuchungen auffällig erhöhte Werte und können andere Erkrankungen und Entzündungen ausgeschlossen werden, so liegt mit größter Wahrscheinlichkeit ein Feliner Diabetes mellitus vor.

Therapie

Viele Katzen sprechen gut auf eine Behandlung mit oralen Antidiabetika an. Doch in manchen Fällen müssen Tierhalter mit einer Insulintherapie in Form von Spritzen rechnen. Dafür ist eine gute und individuelle Einstellung des Tieres notwendig. Eine an Diabetes leidende Katze fordert erhöhte Aufmerksamkeit ihres Besitzers. Die genaue Beobachtung des Fressverhaltens und das Einhalten fester Spritzzeiten ist unumgänglich. Erfolgt eine konsequente Behandlung des erkrankten Tiers, kann die betroffene Katze auf eine ebenso hohe Lebenserwartung und -qualität hoffen, wie ein gesundes Tier.

DCM steht für “dilatative Kardiomyopathie“. Hierbei handelt es sich um eine Herzmuskelerkrankung, von der besonders die großen Hunderassen (Dogge, Neufundländer, Irish Wolfhound, Neufundländer etc.) betroffen sind. Das Krankheitsbild begründet sich in einer erweiterten Herzkammer und einer dünnwandigen linken Hauptkammer. Welche Ursachen und Faktoren genau zu dieser Erkrankung führen, ist noch nicht abschließend geklärt. Als erwiesen gilt jedoch, dass gewisse Ungleichgewichte im Körper oder auch Vorerkrankungen vermehrt eine dilatative Kardiomyopathie nachsichziehen. So führen oftmals zum einen futterbedingte Mangelerscheinungen (Magnesium-, Carnitin- oder Taurinmangel) zu einer DCM, zum anderen können allgemeine Infektionen, Stoffwechselstörungen oder auch Zellgifte die Entstehung einer DCM begünstigen. Zu vermuten ist, dass diese Mangelzustände genetisch, also rassebedingt, auftreten.
Vorbeugend sollte allerdings jeder Hundebesitzer der Entstehung von Mangelerscheinungen entgegentreten. So kann dieses Risiko durch die Verabreichung hochwertigen Futters und entsprechender Nahrungsergänzungen minimiert werden. Dasselbe gilt natürlich auch für die Katze, deren Eigensynthese an Taurin so gering ist, dass dieses Defizit über Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden muss.

Da bei der DCM eine Schwächung des Herzmuskels vorliegt, kann das Blut nicht in ausreichender Menge aus den Herzkammern gepumpt werden. Die Herzkammern bleiben mit überschüssigem Blut gefüllt. Dieser Volumenanstieg belastet den schwachen Herzmuskel so extrem, dass es letztendlich zur Dilatation kommt. Durch die Herzerweiterung erhöht sich die Herzfrequenz. Das Herz schlägt zu schnell.
Im weiteren Verlauf der Krankheit kann sich auch Flüssigkeit im Lungen- und Bauchraum ansammeln. Im Endstadium kommt es zum Herzversagen.

Erste Anzeichen für eine DCM ist eine verminderte Belastbarkeit, plötzlicher Husten, Unruhe, besonders in der Nacht, und sogar Bewusstlosigkeit. Ferner kann es zu Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und einem gespannten Bauch kommen. Anzeichen solcher Art sollten den Hundebesitzer sofort zum Tierarzt führen. Ein EKG sowie eine Ultraschall-Untersuchung können sofortige Aufklärung geben. Röntgenaufnahmen vom Brustkorb stellen ein erweitertes Herz deutlich dar. Mit der richtigen und frühzeitigen Medikamentation können Hunde, die an einem erweiterten Herzen leiden, noch etliche Jahre leben. Es kann allerdings, durch die Herzrhythmusstörungen, auch sehr schnell ein Herzversagen eintreten.
Zahlreiche große Hunderassen haben eine eher geringe Lebenserwartung, da sie häufig von der dilatativen Kardiomyopathie betroffen sind. Somit gilt eine achtjährige Deutsche Dogge bereits als sehr alt. Selten erreichen diese Tiere das zehnte Lebensjahr

22Dezember

Giardiose

admin Heimtier » Hund » Katze » Pferd

Die Giardiose ist eine weltweit verbreitete Parasitose (durch Parasiten ausgelöste Krankheit).

Der Erreger ist ein mikroskopisch kleiner Einzeller (genauer gesagt eine Protozoe) mit dem Namen Giardia intestinalis (auch genannt G. lamblia oder G. intestinalis). Er ist ein Dünndarmparasit bei allen möglichen Säugern, Vögeln, Reptilien und beim Menschen.

Mit Giardien infizierte Tiere scheiden den Erreger kontinuierlich über den Kot aus. Der Erreger kann als Zyste (= kapselartig eingehüllt) leider sehr lange in der Umwelt überleben und unter Umständen bis zu 3 Monate infektiös bleiben. Daher infizieren sich unsere Hausstiere kontinuierlich mit Giardien aus der Umwelt. Dies erfolgt durch die Aufnahme von kontaminiertem Trinkwasser oder Futter und durch das gegenseitige Belecken.

Die Infektion mit einigen wenigen Erregern ist normalerweise kein Problem und führt auch sehr selten zu Symptomen. Problematisch ist es jedoch wenn sich ein Jungtier oder ein Tier mit einem geschwächten Immunsystem infiziert. Falls dies geschieht kann sich der Erreger ungestört im Dünndarm vermehren und ihm dadurch Schäden zuführen. Dies resultiert meist in einer chronischen Diarrhoe (Durchfall) der selten von Blut im Stuhl begleitet wird. Unter Umständen kann auch Appetitlosigkeit und eine reduzierte Gewichtszunahme beim Jungtier auftreten.

Ein in Erscheinung treten dieser Krankheit ist bei Pferden recht selten bei jungen Hunden und Katzen jedoch häufig. Im Besonderen tritt diese Krankheit bei Welpen aus hygienisch schlecht geführten Zuchten auf in denen sich Tiere wieder und wieder gegenseitig anstecken.

Sobald der Verdacht einer Giardiose besteht sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden, um abzuklären ob sich der Verdacht bestätigt und um eine geeignete Therapie einzuleiten. Der Nachweis der Zysten im Kot gestaltet sich als recht schwierig, weshalb oft zu anderen Methoden gegriffen werden muss. Am sichersten ist der Nachweis mittels ELISA, bei der eine bestimmtes Antigen (körperfremde Struktur) der Giardien nachgewiesen wird, oder PCR, bei der die DNA der Giardien nachgewiesen wird.

Die medikamentöse Bekämpfung erfolgt bei Hund und Katze mittels Fenbendazol oder Metronidazol für 5 bis 10 Tage, bei regelmäßiger Kontrolle des Kots auf die Wirksamkeit der Arzneimittel.

Von äußerstes Wichtigkeit sind die Hygienemaßnahmen um eine Reinfektion zu verhindern. Auslaufflächen sind wenn möglich mit einem Dampfstrahler über 60 °C zu reinigen, Decken, Spielzeuge und Näpfe so heiß wie möglich zu waschen (am besten Kochen) und der enge Kontakt zu andern Artgenossen sollte vermieden werden.

Ebenfalls sollte man beachten das es sich bei der Giardiose um eine mögliche Zoonose handelt, was bedeutet, dass sie auf den Menschen übertragbar ist. Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, sollte man auf einen hygienischen Umgang mit dem Tier achten.

Insgesamt kann man sagen, dass es sich bei der Giardiose um eine gut therapierbare und kontrollierbare Krankheit handelt, bei deren Bekämpfung die Hygiene eine außerordentlich wichtige Rolle spielt.

Ein großer Teil der gesundheitlichen Probleme unserer Haustiere werden durch Parasiten ausgelöst. Parasiten sind im allgemeinen Lebensformen, die sich von einem anderen Lebewesen ernähren, jedoch in der Regel ohne ihn dabei zu töten. Bei diesen Parasiten kann es sich um verschiedenste Lebensformen handeln, wie zum Beispiel um Einzeller, Würmer oder Insekten. Diese Parasiten können unseren Haustieren teils erheblichen Schaden zufügen und sie unter Umständen sogar töten. Auch als Krankheitsüberträger, teils tödlicher Krankheiten spielen sie eine wichtige Rolle. Deshalb ist es umso wichtiger sich als Tierhalter ausreichend zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.